Iwyn´s Welt - Oder wie eine Blondine laufen lernt!

May 14th, 2006

Es ist irgendwie schon etwas seltsam seid dem erstenmal … als ich eine Waffe in die Hand nahm bis zum heutigen tage wo ich nun mit einem verrückt gackerndem Hühnermann invizierte Gestalten auf eine handliche Größe stutze.

In diesem Fall wäre die frage wohl erlaubt: “Hätte ich damals nicht lieber die Rosa Handtasche des Designers A.JoKlitschke (der bekanntlich ein großes Fable*zwinker* für Pinke mode hat) kaufen sollen… nein ich musste mir damals schon eine leuchtende Axt gönnen. Man kann sich vorstellen das ich in meinem Freundeskreis sehr kritisch beäugt wurde. Man stelle sich das nur einmal vor man müsste mit jemandem Tanzen der einen jederzeit die Körpergröße rapiede um die Hälfte kürzen könnte. Diese Vorstellung machte mich nicht gerade berühmt.

Jedoch fand ich auch Gleichgesinnte, ich erinnermich noch gut an die netten Gesichter. Es gab da diesen Riesen, nicht sonderlich klug aber er wusste was er zu tun hatte. (Unter uns gesagt hatte er einen schlechten Friseur) Er trug immer diesen merkwürdigen IrokesenSeitenBremsStreifen auf dem Kopf, komisch … ALLERINGDS, aber man gewöhnte sich anhand seiner einschneidenden Hiebe schnell an ihn und er war für mich ein sicherer Weggefährte auf dem man sich verlassen konnte …. solang es nix zu essen gab natürlich. Viele kennen ihn unter dem Namen VARAG NAR auch bekannt als der WURSTDRAUFLEGER KÖNIG.

Man brachte sich allerei bei, Nützliches, wie den nach handbuchgerechten Umgang mit einer Axt. Jedoch auch Unnützes, wie die nicht ganz ausgereiften Tanzschritte mit denen mich Varag ein ums anderemal schockierte. Aber schnell ward eine Gemeinschaft entstanden, wir einigten uns nach langen diskussionen mit vielen zumeisst auch zwielichtigen Gestalten auf einen Namen. Fortan nannten wir uns die Kleinen Brötchenbäcker des Zirkels der Legenden.

Es fanden sich rasch auch treue Anhänger, ich erinnermich an diesen seltsamen nackten Mönch. Diese hatte immer eine schreckliche CaipirinhaFahne, welche durch seinen mitgeführten Flachmann immer auf dem laufenden gehalten wurde.

Das war jedoch nicht der einzige, viele kamen nach ihm. Der Anführer der Men In Pink, ein Hammerschwingender Riese, der mit schweren Haltungsschäden gestrafte Krieger der nie von seiner Keule zu trennen war.

Viele folgten ihm und zusammen zogen wir in eine neue Welt voller neuer Aufgaben…

Die Leiden des Connor Dread (4)

April 30th, 2006

Autor: Andreas

Wenn einer eine Reise tut…

Irgendwie hat’s mich jetzt in ein anderes Land verschlagen. Allein! Fremd!! Hilflos!!! Im Regen!!!! Zeimlich angefressen!!!!!

Irgend so ein Typ (Ausrufezeichenträger, wer hätte das gedacht) hat mich angesprochen und mir irgendwas von seinem Heimatland erzählt. Ich hab nur mit halbem Ohr zugehört und an den - meiner Meinung nach - richtigen Stellen genickt. Das hätte ich lieber nicht tun sollen! Wie sich herausstellte, habe ich zugesagt, in sein Land zu schippern und dort mal wieder alle zu retten.

Ich habe mir dann überlegt, den Typ auf seinem Schiff zu besuchen und ihm zu erklären, dass ich keinen Außendienst mache und er sich meine Spesen sowieso nicht leisten kann. Erlich gesagt, hasse ich außerdem Schiffsreisen. Ich hab hier noch genug offene Baustellen und es gibt genügend Monster die meinen Hammer noch nicht gesehen haben (der wie bereits gesagt sauschwer ist). Außerdem gibt’s hier noch ein paar hübsche junge Damen zu retten…

Also bin ich auf das Schiff des Fremden gegangen um die Sache zu klären. Als ich seine Kajüte betreten habe, war er gerade nicht da. Plötzlich hörte ich, wie hinter mir die Tür zugeworfen und abgeschlossen wurde und irgendjemand rief “Leinen los! Setzt die Segel!”

Die Fahrt ging ungefähr 200 Jahre - rein subjektiv. Auf hoher See hat man mich aus der Kajüte gelassen. Nur meinen Hammer hatten sie noch weggesperrt und ich hatte nicht die Kraft für hysterische Anfälle. Wenn man gerade wild kotzend über der Reling hängt, kommt man nicht auf blöde Ideen.

Jetzt bin ich wieder an Land und verdaue meinen Kulturschock! Nix mehr mit weiten Feldern und sanften Hügeln! Keine beschaulichen Flüsse und Seen (mal die Schwefellöcher und Vulkane zuhause beiseite gelassen). Hier ist alles zugebaut mit riesigen Häusern. Der Himmel ist ein schmaler Streifen. Treppen haben hier trotzdem Seltenheitswert. Irgendwie haben die hier alles behindertengerecht mit Rampen versehen. Warum die dann an die Rampen einen 1/2 Meter hohen Absatz rangebastelt haben verstehe wer will. An meinem ersten Tag habe ich mich erstmal etwas verlaufen. Jetzt habe ich wieder an meinen Ausgangspunkt gefunden - so nach einer Woche.

Die Leute hier sind auch anders. Die haben ganz seltsame Augen. O.k. gegen schlitzförmige Augen habe ich echt nichts, aber ich mag definitiv keine Augen, in denen der Wahnsinn blitzt. Sogar die Gefolgsleute sind hier seltsam. Einer grunzt immer so komisch.
Jetzt muss ich aber aufhören. Da kommt gerade einer auf mich zu, der ein leichtes Herpesproblem zu haben scheint. Eigentlich scheint er von Kopf bis Fuß aus Blasen und Furunkeln zu bestehen. Der ist aber glaube ich nicht wahnsinnig. Nein, der hat schon die nächste Stufe erreicht…

Geschichten aus Bennedikts Caipi-Bar (2)

March 30th, 2006

Autor: Ingo

So Hallo. Ich muss erstmal durchschnaufen. Seit kurzem habe ich so eine verrückte Truppe getroffen, mit der wir uns Abende lang durch irgendwelche Öfen kämpfen. Da bist du als Monk voll gefordert. Ständig heilen und auf passen, dass einen nicht irgendwelche Geschosse treffen.

Die haben da noch nie was von einer Genfer Konvention gehört. Da ist geregelt, dass man auf medizinische Personal nicht explizit schießen darf. Aber das interessiert da niemand. Das letzte mal habe ich mich darüber lauthals beschwert, und was war der Endeffekt? Statt einer sind dann alle auf mich losgegangen. So schnell konnte ich gar nicht wetzen um da davon zukommen.

Aber wir haben nun eine tolle Strategie entwickelt. Die komischen Priester und Untote stehen irgendwie auf Technik. Da liegen immer wieder solche Getriebehebel rum. Eigentlich sind die Dinger hässlich und auch nicht besonders wertvoll, aber wenn das einer anrührt, kann er sich sicher sein, dass die ganze Meute hinter ihm her ist. Dies machen wir uns zu nutze in dem unser Krieger, ein alter Bekannter von mir, den Hebel nimmt und nur da steht. Das ist für den wie arbeiten gehen, da steht er auch nur rum wurde mir kürzlich von meinem Glaubensbruder erzählt. Wir heilen ihn und greifen gleichzeitig die Übeltäter an. So wird dies zu einer netten Sache.

Allerdings ist eines komisch. Die Gegner die wir in Grund und Boden küppeln, lassen dann immer wieder irgendwelche Gegenstände fallen. Dies ist ja nicht verwunderlich, wenn mich so ein brennendes Geschoss treffen würde, gehe ich auch zu Boden und lasse meinen Stab fallen, aber die Sachen kann immer nur der Waldi Namens Ghosi aufheben. Ob der wohl einen Pakt mit denen geschlossen hat? Denn wenn wir mal wieder unsere Tour durch den Ofen machen und die Welt vom Schmutz befreien, sind die gleichen Gegner mit den gleichen Waffen wieder da.

Ich glaube der gibt die Waffen wieder zurück. Erst machen wir uns die Mühe die alle zu vernichten und der versorgt die wieder mit den Waffen. Da fällt mir ein, der könnte ggf. ein Waffenschieber sein. Aaaahhhh Polizei, Polizei, ich habe einen Waffenschieber für Terroristen entdeckt. Ich muss mir was einfallen lassen.

So nun geht’s wieder los. Auf in den Kampf gegen die Waffen die wir gestern erobert haben. Dank an den Waldi *zähneknirsch*

Die Leiden des Connor Dread (3)

February 21st, 2006

Autor: Andreas  

Also die Anderen… die sind auch irgendwie anders.

Hin und wieder treffe ich bei meinen (unfreiwilligen) Reisen auch Leute, die anscheinend beim gleichen Schneider einkaufen. Die haben nämlich den gleichen Umhang wie ich. Im Falle eines gewissen Mönches ist der Umhang auch nahezu alles was er anhat. Ich passe immer auf, dass man uns beide nie alleine miteinander sieht. Was sollen die Leute denken. Der hat auch immer eine leichte Caipirinha-Fahne… Aber wenn der mit seiner Akrobatiknummer loslegt klappt einem schon mal die Kinnlade runter. Respekt!

Mittlerweile habe ich mitbekommen, dass diese Anderen anscheinend zum gleichen “Clan” gehören wie ich. Sollte ich mit denen etwa verwandt sein?

Nach anfänglicher Verwirrung sind wir aber alle dicke Freunde geworden. Die Beschenken mich auch immer alle. Das finde ich nett. Wenn ich mir’s recht überlege, war der fette Hammer auch ein Geschenk… . Naja. Ich bin trotzdem dankbar.

Was mich aber wundert: Kürzlich habe ich mich mit einem Mächtigen Krieger aus meinem Clan unterhalten. Ich wollte ihn gerade fragen, wo man denn so einen tollen Irokesenschnitt herbekommt und wie es seiner Bandscheibe geht, da sagte der plötzlich “Moment” und verschwand vor meinen Augen. Einfach weg! Kein “Plopp”, kein “Dingelingeling”, nichts. Kurze Zeit später kam eine rothaarige Magierin ums Eck, lief auf mich zu und redete mit mir munter da weiter, wo ich mit dem Krieger aufgehört hatte. Seltsam…

Der einzige Unterschied war, dass die immer etwas herablassend auf meinen Hammer geschaut hat, aber das bin ich ja mittlerweile gewohnt.

Dann gibt es da noch so eine kleine Kriegerin (meist rosa gekleidet), die ich persönlich sehr attraktiv finde. Allerdings nur so lange bis sie etwas sagt. Die wird immer gleich so obszön und spricht nicht gerade in einer Sprache, die zu netten jungen Damen passt. Manchmal macht die mir Angst, vor allem, weil sie sehr viel stärker zu sein scheint als ich.

Alles in allem sind die Leute zwar (wie gesagt etwas …anders… aber trotzdem nett. Die haben mir auch schon einige mal meinen muskelbepackten Hintern gerettet und mir oft weitergeholfen.

Nur einmal fühlte ich mich von den Anderen etwas diskriminiert. Das war da, als ich aus Versehen meine Rüstung rosa gefärbt hatte und gerade keinen Farbstoffentferner zur Hand hatte. Den Hohn und Spott habe ich nie wirklich verwunden.

Zum Glück kann ich meinen Kummer jetzt bei Natas ertränken denn… denn… denn… demschein Caipir*hicks*inia isch gansch schön schdarg und schüffig *hicks*

Geschichten aus Bennedikts Caipi-Bar

February 8th, 2006

Autor: Ingo  

Hallo ich möchte mich an dieser Stelle einfach mal kurz vorstellen. Ich heiße Natas der Erste aus dem Orden der Bennedikt Mönche des Vatikans. Ich bin ein enger Freund von Connor Dread und wurde so auf die Idee gebracht meine Geschichte zu Veröffentlichen.

Was ich beruflich mache ist nicht so ganz definiert. Eigentlich wäre ich gerne Barkeeper in der Zirkel der Legenden Halle geworden aber dies ging auf Grunde der Ausschankgenehmigung nicht. Es würde an Sanitäreneinrichtungen fehlen!

Also habe ich mich an meine Mönchs Tugenden erinnert. Nein ich braue jetzt kein Bier oder erfinde Kräuterschnäpse. Ich laufe durch die Gegend und heile oder peinige einfach wild umherlaufende Dinge. Einfach was ein Mönch so macht.

Allerdings bin ich auch nicht wirklich ein normaler Mönch. Eher etwas ausgeflippt. Ich trage ein Pferdeschwanz zu Rastas geflochtet. Wobei eigentlich der Pferdeschwanz meine einzigen Haare am Kopf sind. Also eher wie Chingis Khan oder so. Zusätzlich bin ich am ganzen Körper tätowiert. Ja auch meine Kopfhaut ist tätowiert, so dass das mit den Haaren nicht so auffällt. Nun zu meiner Kleidung. Äh wie soll ich sagen. Ich laufe rum wie ein Indianer im Lendenschurz. Zur Zeit bin ich in der Wüste, da ist die Sache echt angenehm. Aber die Beduinen schauen schon immer finster. Aber wenn ich ins Gebirge geschickt werde und ich Barfuß auf Eis und Schnee herumlaufe, ja dann sehne ich mich nach meiner Caipibar. Dort war es immer schön hell und sonnig. Einfach richtig um einen schönen frischen Caipi zu trinken.

Aber dies hört sich an, als würde ich mich über mein Leben beklagen. Nein ganz im Gegenteil. Wenn ich an meine Brüder und Schwestern in den Klostern oder Abts denke, bin ich mit meinem Leben glücklich. Ich sitze nicht nur in irgendwelchen alten Mauern und züchte Kräuter,  bete und darf nichts reden (was mir eh schwer fallen würde). Also genieße ich mein Leben und heile und noch lieber peinige irgendwelche um herumlaufenden Kreaturen.

Meistens mache ich dies in einer Gruppe. In den Gruppen bin ich äußerste beliebt. Überall  wo ich hinkomme, werde ich gefragt ob ich nicht mitkommen will. Die liegt sicher an meiner Aura. Schließlich strahle ich auch etwas angenehmes und beruhigendes auf meine Umwelt aus.

Dies soll es vorerst mal von mir sein.
Euer
Natas der Erste

Die Leiden des Connor Dread (2)

January 31st, 2006

Autor: Andreas  

Ich hab übrigens einen Hammer. Na toll!

Das ist kein Hammer mit dem man einfach Nägel reinhaut. Neiiin! Wenn man mit dem nur in die Nähe von irgendwelchen Nägeln kommt, dann flüchten die sich schon von alleine tief ins Holz und zittern da ängstlich vor sich hin.

Das Ding ist groß, mächtig und sauschwer.

Ich weiß nicht, was an dem leichten, schnellen Schwert und dem Schild so verkehrt war. Man konnte damit elegant in der Gegend herumhüpfen, und locker Löcher in die Luft fuchteln. Die Frauen stehen auf sowas. Aber irgendwann hat mir mein “großer Meister” (ich nenne ihn im Geheimen liebevoll das sadistische Scheusal) das Schwert und den Schild einfach weggenommen und mir das grobschlächtige Ding in die Hände gedrückt. Ich bin erstmal fast in die Knie gegangen.

Wie soll man sich damit bitteschön noch halbwegs elegant bewegen? Da ist nichts mehr mit *hüppel* *hüppel* *kling* *kling*. Nein. Man versucht das Teil erstmal über den Kopf zu bekommen ohne sich einen Bruch zu heben und dann haut man damit in die etwaige Richtung des Feindes, der wahrscheinlich nur deshalb stillsteht, weil er von dem Schauspiel so fasziniert ist.

Und wie soll man da markige Sprüche loslassen wie “Hebe Dich hinweg, Gesindel” oder “Spüre meinen Zorn” wenn einem beim ersten Schlag schon die Adern am Hals anschwellen und der Kopf rot wird? Ich glaube kaum, dass der Gegner sich von Aussagen wie “gnnnnngrrr” oder “huaaargh” großartig beeindrucken lässt.

Das war übrigens nur ein Anfängerhammer. Mittlerweile habe ich einen noch größeren Totschläger! Alleine das Rumtragen von dem Ding lässt mich mit Grausen an die Rechnung des Chiropraktikers denken. Danke dafür!

Der beste Witz ist ein Befehl, der sich “Rundumschlag” nennt. Da verlangt man von mir, mich wie ein Blöder im Kreis zu drehen und zu versuchen, einfach nur den Hammer nicht loszulassen oder hinter ihm herzufliegen während um mich herum allgemeine Panik ausbricht - nicht nur bei den Gegnern. Wenn ich dann allerdings auch noch den Befehl zum Sprinten bekomme möchte ich einfach jemanden umbringen. Aber mit dem Hammer…?

O.K. ich könnte ja noch zufrieden sein. Äxte z.B. sollen noch ein bischen nerviger sein. Die sind nicht nur fast so schwer wie ein Hammer, die bleiben auch noch regelmäßig in einem Schädel, einem Brustkorb oder dem Baum hinter einem Feind stecken. Dafür hat eine scharfe Axt aber wenigstens noch ihre Reize. Zwergenfrauen sollen da richtig drauf abfahren. Aber mit einem Hammer kommt man einfach irgendwie grob daher. Das mögen die Mädels überhaupt nicht. Es hat auch überhaupt keine Wirkung, Gedichte vorzutragen oder so, solange man schief in der Gegend herumsteht, weil man gerade seinen fünften Bandscheibenvorfall hat.

Wobei…

Kürzlich habe ich mal eine nette kleine Kriegerin gesehen, die auch mit so einem Hammer herumgelaufen/-gekrochen ist. Vielleicht laufe ich der ja nochmal über den Weg…

Die Leiden des Connor Dread

January 28th, 2006

Autor: Andreas 

Kurze Erläuterung:
Connor Dread ist ein Charakter aus Guild Wars, der von Zeit zu Zeit von Andreas geführt wird. Dies sind sozusagen Connors Tagebucheinträge…

Wie ich geboren wurde weiß ich nicht.

Aber wer weiß das schon.

Ich bin mir allerdings sicher, dass es nicht normal ist, wenn man mit einem geschätzten Alter von ca. dreissig Jahren geboren wird!

Irgendwie war ich einfach da. Ich kannte bereits meinen Namen und hatte offensichtlich schon das Laufen gelernt, konnte einigermaßen gut mit einer Waffe umgehen und hatte und habe bis heute eine bemerkenswert gute Kontrolle über meine Blase. Genaugenommen kann ich mich nicht errinnern, jemals auf der Toilette gewesen zu sein…

Dies ist aber nur ein kleiner Teil, der Rätsel, mit denen ich konfrontiert wurde und noch immer werde.

Was mir am meisten zu denken gibt ist ein Problem von dem ich kaum zu berichten wage: Ich glaube ich bin verrückt…

Eigentlich habe ich die meiste Zeit über ein eher geruhsames Leben. Ich sitze auf meinem Lieblingssessel und lese das neueste Nachrichten-Pergament, oder ich spaziere etwas durch die Gegend und pflücke Blumen oder ich schlafe einfach ein bisschen.

Aber manchmal, meist einmal am Tag für ein paar Stunden ist mir, als würde ich von einer fremden Macht gesteuert!

Ich errinnere mich noch genau an das erste Mal als mir das passierte: Eben noch saß ich ganz gemütlich auf einem Charrfell und träumte von Sonnenuntergängen, eine Sekunde später stand ich auf einem Hügel in einer kleinen Stadt und um mich herum rannten die seltsamsten Leute durcheinander. Und damit MEINE ich DURCHeinander. Die schienen sich gegenseitig überhaupt nicht zu spüren und liefen einfach wie Geister durch die Körper der anderen. Plötzlich erschien neben mir jemand aus dem nichts und rannte einfach durch MICH durch. Das Gefühl war sehr seltsam… Danach fühlte ich mich irgendwie schmutzig.

Da mir alles zuviel wurde, wollte ich einfach wegrennen, aber oh Graus… es funktionierte nicht. Ich hatte keine Macht über meinen Körper und konnte mich nicht bewegen! Es kam noch schlimmer! Plötzlich fühlte ich den unwiederstehlichen Drang, loszugehen und mit einem seltsamen Mann zu sprechen, dem aus irgendeinem Grund ein Ausrufezeichen über dem Kopf schwebte. Ich wollte mich wehren, aber ich konnte nicht anders. Eine unglaubliche Macht zwang mich, einen Fuß vor den anderen zu setzen und auf diesen Mann zuzugehen!

Als ich bei ihm ankam, öffnete ich den Mund, um ihn auf das Ausrufezeichen über seinem Kopf aufmerksam zu machen (ich wollte ihn fragen, ob das nicht weh tut) aber es kam kein Ton heraus. Statt dessen sprach mich der Typ an, als ob er mich bereits kennen würde und schickte mich weiter zu einem anderen Typen, der offenbar die selbe Krankheit wie er hatte. ‘Hoffentlich ist das nicht ansteckend.’ dachte ich bei mir ‘Hoffentlich wächst mir nicht auch mal so eine Ausrufezeichen aus dem Kopf.’. Nachdem ich auf diese Weise willenlos von einem Kranken zum anderen geschickt worden war wurde mir plötzlich schwarz vor Augen und ich fand mich Sekunden später auf einer grünen Wiese wieder, mit einem Schwert in der Hand und auf direktem Kollisionskurs mit so komischen Echsenviechern, die irgenwie gemein aussahen… Ich fühlte mich benutzt!

Dies war ein kurzer Vorgeschmack auf Connors Geschichte. In Zukunft, werden hoffentlch noch einige folgen (je nach Lesergunst), zum Teil in Rückblicken auf seine Vergangenheit - so wie diesesmal - oder als aktuelle Berichte. Wir werden also noch öfters in Connors Tagebuch blicken und unter anderem erfahren, was er davon hält, zum Sitzen, Tanzen, Luftgitarre Spielen usw. gezwungen zu werden und wie es war, als er praktisch nackt mit einer Magierin auf einer Treppe tanzen musste…



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